“Our blue Planet” - Meere, Seen, Flüsse, Regen … Wasser haben wir genug?

Klares Nein! 

Denn tatsächlich sind nur 3 Prozent des globalen Wasservorrates Süßwasser. 97 Prozent ist Salzwasser und für uns nicht nutzbar. Allerdings können wir selbst von dieser kläglichen Menge Süßwasser nur ein Drittel tatsächlich als Trinkwasser nutzen, da das restliche Wasser beispielsweise in Gletschern steckt und für uns nicht zugänglich ist. Klingt wenig? Ist es auch! 


Dazu kommen zwei Hauptprobleme: Die zunehmende, weltweite Trockenheit und der unzureichende Zugang zu sauberem Trinkwasser.

So lagen 9 der 10 heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen in den letzten 20 Jahren. 

Die Folgen sind weitreichend: In den Sommermonaten verdunstet durch die zunehmende Hitze mehr Wasser als normalerweise. Gleichzeitig verändern sich die Niederschläge im Winter und nehmen immer weiter ab. Die Menge an Regenwasser reicht dadurch nicht aus, um alle verbrauchten Grundwasservorräte gleichermaßen aufzufüllen. 

Zusätzlich dazu ist die Grundwasserneubildung (auch in Deutschland) seit einigen Jahren rückläufig - es bildet sich also immer weniger nach. 

Bereits jetzt haben 2,2 Milliarden Menschen weltweit keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser. Mal eben den Wasserhahn aufdrehen? Gibt es nicht! 

Der Klimawandel und die damit einhergehenden kontinuierlich steigenden Temperaturen und verstärkten Wetterphänomene verschärfen die Situation immer weiter. Der Konkurrenzkampf um unsere Wasserressourcen wird sich in den kommenden Jahren noch deutlich verstärken. Zahlreiche Menschen werden gezwungen sein, in andere Gebiete umzusiedeln - laut Weltbank werden das bis zum Jahr 2050 bis zu 143 Millionen Klimaflüchtlingen sein. 


Die Wasserknappheit wird uns also früher oder später alle betreffen. Noch ein Grund mehr sich zusammenzutun: It's time for a change!