Sustainable Business

Es liegt total im Trend - Green Start-ups, mittelständige Unternehmen die auf Nachhaltigkeit achten und auch Großkonzerne, die Umstrukturierungen endlich in Kauf nehmen. Nicht nur für den eigentlich Zweck - die Umwelt zu schützen - sondern gerade auch für´s Image stellen sich viele Unternehmen vor die Aufgabe, ihr gesamtes Auftreten (beware of greenwashing!) nachhaltiger zu gestalten.


Aber was genau bedeutet jetzt “Nachhaltigkeit im Unternehmen”?

Es gibt, wie so oft, viele Stellschrauben an denen gedreht werden kann:

Interne und Externe Prozesse können kurzfristig, mittelfristig oder langfristig umweltfreundlicher gestaltet werden.


Im Grunde geht es darum Energieverbrauch reduzieren, Ressourcenverbrauch minimieren und ggf. Kompensieren, z.B. Umweltprojekte unterstützen


Das gelingt zum Beispiel indem:

  • Lieferwege verkürzt und Lieferketten logistisch angepasst werden
  • Produkte und Materialien überdacht und ggf. angepasst werden
  • Räumlichkeiten und Ausstattung der Mitarbeitenden aus umweltfreundlicher Produktion bereitgestellt werden


Dafür müssen die meisten Unternehmen allerdings zuerst eine Analyse durchführen und die eigenen Strukturen genau betrachten: 

Wo könnten wir ohne große Investitionen Änderungen einbringen? 

Wo müssen wir Geld investieren?

Wenn ja, wie viel?



Für mehr unternehmerische Verantwortung gibt es zwei Management-Ansätze, die gerne als Grundlagen genutzt werden: CSR und ESG.
 

Schonmal gehört?

“CSR” - “Corporate Social Responsibility“ verantwortungsvolles Handeln der Unternehmen.

Ansatzpunkte die hierbei im Vordergrund stehen:

  • die Mitarbeitenden
  • die Umwelt
  • der Markt
  • die Gesellschaft 


Dabei geht es beispielsweise um faire Geschäftspraktiken, mitarbeiterorientierte Personalpolitik, sparsamen Einsatz von natürlichen Ressourcen, Schutz von Klima und Umwelt, ernst gemeintes Engagement vor Ort und Verantwortung auch in der Lieferkette.


“ESG” - steht für “Environment/Social/ Governance”

Der Grundgedanke dahinter - Unternehmen sollen ihre Geschäftsmodelle nicht nur finanziell ausrichten.


Insgesamt bedeutet das also, dass diese Strategien einen langfristigen Fokus auf die Umwelt und die Gesellschaft legen.


Aber: Noch vor einigen jahren galt es als “wirtschaftlicher Luxus” sich um solche Themen Gedanken zu machen - Nachhaltigkeit im Unternehmen bedeutet zusätzliche Kosten und weniger Gewinn.

In den letzten Jahren wurde allerdings deutlich, dass Unternehmen die diese Managementmethoden anwenden im long-run effizienter und erfolgreicher wirtschaften.


Wir finden: es war allerhöchste Eisenbahn, dass Grundlagen wie CSR und ESG für die Unternehmenskultur etabliert wurden und auch heute gibt es noch reichlich Luft nach oben - sowohl qualitativ, als auch quantitativ!