ICE, ICE BABY!


Zunächst einmal: Eis ist nicht gleich Eis. Während die meisten von uns bei dem Begriff  "Eis" an eine leckere Zucker-Mischung in Waffel oder Becher denken, und danach vielleicht an den vor 12 Jahren das letzte mal zugefrorenen Teich im Heimatort, hat der Begriff “Eis” doch noch einiges mehr zu bieten:


Hier ein Überblick:

  1. Landeis/ Gletschereis: Dieses bildet sich aus Schnee, der sich im Laufe vieler Jahre unter dem Druck des ständig neu abgelagerten Schnee zu Eis verdichtet. Ein Gletscher kann sich nur bilden, wenn aufs ganze Jahr betrachtet mehr Schnee fällt als abschmilzt.


  1. Als Meereis bezeichnet man zu Eis gefrorenes Meerwasser. Die am häufigsten vorkommende Art von Meereis ist Packeis -  dieses besteht aus Wind und Strömungen zusammengetragenen Eisschollen.


Und wo stoßen wir auf das meiste Eis? Na klar, - in unseren Polargebieten: Arktis und Antarktis.

Die Antarktis: das Eis des Südens hat sich über Jahrtausende gebildet. 

Sie umfasst sowohl ozeanische wie auch kontinentale Gebiete und besitzt daher eine Festlandmasse (Antarktika = ein Kontinent). Etwa 60 Prozent des gesamten Süßwassers der Erde sind im antarktischen Eisschild gespeichert. Sollte es dazu kommen, dass das gesamt Eis der Antarktis schmilzt, würde das den Meeresspiegel um mehr als 50 Meter anschwellen lassen … Puhhh!

Die Arktis: unser Nordpolarmeer. Das Eis des Meeres ist über weite Gebiete mehrjährig vorzufinden und bedeckt im Winter fast das gesamte Nordpolarmeer.

Wissenschaftler:innen rechnen damit, dass die zentrale Arktis etwa ab 2040 (während der Sommermonate) weitgehend eisfrei sein wird, falls die globalen Emissionen auf dem derzeitigen Stand bleiben … Folgen einer derartigen Veränderung sind definitiv nicht zu unterschätzen.


Mit den steigenden Temperaturen auf der Erde, schmilzt das Eis rund um die Polargebiete. Lebensräume für unzählige Tierarten gehen verloren, Ökosysteme brechen auseinander und der Meeresspiegel steigt. All das hat fatale Kurz - und Langzeitfolgen, mit denen wir uns früher oder später auseinandersetzen müssen. 

Hoffentlich gelingt es uns in den nächsten Jahren das Ruder herumzureißen und uns darauf zu fokussieren, wie wertvoll und atemberaubend unsere Welt doch eigentlich ist!